Eine neue Heimat für hilfebedürftige Menschen:

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Wenn es für hilfebedürftige Menschen oder für den pflegende Angehörige nicht möglich ist, eine adäquate häusliche oder teilstationäre Pflege wie Tages- oder Nachtpflege zu leisten, möchten wir Ihnen eine sinnvolle Alternative anbieten.

Die vollstationäre Pflege – die Unterbringung eines alten Menschen im Heim – kann sich häufig entlastend und positiv auf die Lebensqualität aller Beteiligten auswirken. Dies spiegelt sich in den Rückmeldungen und Erfahrungen von Pflegebedürftigen und von Angehörigen. Gerade bei fortgeschrittenen Alterserscheinungen und den damit einhergehenden Krankheitsbildern kann eine stationäre Unterbringung in einer spezialisierten Einrichtung die professionelle Versorgung, Betreuung und Beschäftigung ermöglichen und dadurch ein menschenwürdiges Leben in Sicherheit und damit auch den Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität auch über einen längeren Zeitraum sicherstellen.

Wir sorgen dafür, dass unsere Einrichtung zu einer neuen Heimat für jeden hilfebedürftigen Menschen wird, der bei uns einzieht. Ein Ort, an dem der Mensch im Mittelpunkt steht.

Die Dauer der vollstationären Pflege richtet sich nach Ihrem Bedarf. Wie in einem Mietsverhältnis kann die Unterbringung jederzeit gekündigt werden.


Unser Pflegemodell und Pflegesystem

Nachdem wir uns intensiv und ausführlich mit diversen Pflegemodelle auseinandergesetzt hatten, kamen wir im Jahr 2000 zu dem Entschluss, das Modell von Monika Krohwinkel in unseren Einrichtungen einzuführen. Zusätzlich haben wir zur gleichen Zeit in allen Einrichtungen ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 eingeführt, welches verbindlich die wesentlichen Prozesse regelt und die schriftliche Dokumentation aller relevanten Informationen sicherstellt.

Ein Pflegemodell soll die Ziele des pflegerischen Handelns, den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit zu erfassen, aufzeigen. Monika Krohwinkel beschreibt den Menschen als „einheitliches, integrales Ganzes, das mehr und anders ist als die Summe seiner Teile, mit seiner eigenen Identität und Integrität“. Im Vordergrund steht die aktivierende Pflege des Bewohners, die noch vorhandenen Ressourcen sollen erhalten und möglichst erweitert werden. Zur besseren Berücksichtigung der individuellen Biographie der pflegebedürftigen Menschen erfolgt deren Betreuung  durch unsere Fachkräften in kleinen Gruppen.

Passend zum Pflegemodell von Monika Krohwinkel wird bei uns das von ihr favorisierte Primary-Nursing-System (Bezugspflege) praktiziert. Primary Nursing ist eine Form der Pflegeorganisation, deren bestimmendes Kennzeichen ist, dass jedem Bewohner eine Pflegefachkraft als „Primary Nurse“ (Bezugsschwester) zugeordnet wird.

Detaillierte Informationen über das aktuelle Pflegekonzept erhalten Sie in der jeweiligen Einrichtung vor Ort.


Beschäftigung und Aktivierung

Haus der Betreuung der Altenpflege Fink in UntertrogenUm unseren Bewohnern den Aufenthalt so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, den Erhalt oder Ausbau der Ressourcen sicherzustellen und die Bewohner in die gesellschaftlichen Gemeinschaften und Veranstaltungen des Umfelds zu integrieren, bieten wir täglich Aktivitäten an. Diese sind u. a. Theater- und Konzertbesuche, Ausflugsfahrten, Bewohnerurlaub, Feste im Jahreskreis intern und extern, anlassbezogene Bastel- und Handarbeiten, Bewegungstherapien, gezielte Prophylaxen, Begleitung der Bewohner bei Dorfveranstaltungen sowie Spaziergänge. Zusätzlich stehen allen Bewohnern mit eingeschränkter Alltagskompetenz spezielle Betreuungskräfte zur Verfügung.

In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der dementiell erkrankten Bewohner in der Bundesrepublik stark erhöht, woraus sich Veränderungen in der Bewohnerstruktur und somit auch in der täglichen Arbeit der Pflegeheime ergibt. Durch die Einführung eines Konzepts zur sozialen Betreuung unserer demenziell erkrankten Bewohner und der Umsetzung baulicher und organisatorischer Maßnahmen, soll speziell auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingegangen und die Auswirkungen der Erkrankung so weit wie möglich abgedämpft werden.


Sterbebegleitung

In der letzen Phase des Lebens wollen wir Menschen begleiten und einen Abschied in Würde ermöglichen. Hierzu beschäftigen wir unter Anderem Mitarbeiter mit der Weiterbildung zur Fachkraft der Palliativpflege und sehen zusätzlich zur normalen Kapazitätsplanung weitere Mitarbeiter im Dienstplan vor. Gegebenenfalls werden Hospizdienste zur Sterbebegleitung einbezogen, wobei wir stets Wert darauf legen, dass der Bewohner in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann.